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Sicherheit

Maßnahmen gegen Email-Spam

Was ist Email-Spam?

Milliardenfach verbreitete Emails (Spam- oder Junk-Mails, oft mit Viren als Anhang), die ihre Empfänger automatisch auf Websites oder in Newsgroups finden. Auch über gezielte Angriffe auf Mailserver werden mittels Wörterbüchern z.B. Domains auf Kombinationen möglicher Email-Adressen abgefragt.

Was kann man tun?

Email-Adresse auf Websites leicht verfremden: Aus (email@domain.de) wird email(at)domain. de oder in den ASCII-Code übersetzen:

email@do
main.de

Ihre Email-Adresse schützen

Richten Sie Email-Umleitungen ein, halten Sie Ihre wichtigste Adresse geheim! So können Sie im Bedarfsfall (wenn die Adresse doch ausspioniert wurde) problemlos eine Email-Adresse wechseln. Wichtig: Senden Sie keine Email (auch keine Empfangsbestätigung) an unbekannte User über Ihr Email-Programm!

Auszug aus TMG vom 01.03.2007 §§ 6 Abs. 2, 16 Abs. 1 und Abs. 3

Werden kommerzielle Kommunikationen per elektronischer Post versandt, darf in der Kopf- und Betreffzeile weder der Absender, noch der kommerzielle Charakter der Nachricht verschleiert oder verheimlicht werden. Ein Verschleiern oder Verheimlichen liegt dann vor, wenn die Kopf- und Betreffzeile absichtlich so gestaltet sind, dass der Empfänger vor Einsichtnahme in den Inhalt der Kommunikation keine oder irreführende Informationen über die tatsächliche Identität des Absenders oder den kommerziellen Charakter der Nachricht erhält
… und unter Bußgeldvorschriften … Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis 50.000 € geahndet werden.

PC vor Viren absichern

Viren bestehen aus 2 Teilen: Teil 1 ist ist für die Verbreitung zuständig. Teil 2 veranlasst eine Aktion. Es gibt keine Schmerzgrenze: Löschung von Daten, unbemerktes Ausspionieren und Versenden von Passwörtern und mehr. Gegenwärtig sind ca. 25.000 Viren (mit steigender Tendenz) bekannt.
Beispiel 1: HTML-Viren - in Visual Basic Script (VBS) geschriebene Programme, sie infizieren HTML-Dateien. HTML selbst enthält keinerlei Befehle, die einen Zugriff auf Dateien ermöglichen. Beispiel 2: WSH-Viren - nutzen den Windows Scripting Host (WSH), eine Batch-Sprache, die bei Windows 98 standardmäßig installiert ist.
Beispiel 3: Hoaxes - Falschmeldungen, die vor einer angeblichen Gefahr warnen und gutgläubig kettenbriefartig per Mail weiter verbreitet werden.

Sicherheitsrisiken stellen oft die Internetbrowser selber dar! Deshalb sollten keine veralteten Browserversionen eingesetzt werden